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Carchost Da’Askum
Wie tausend Donner tönen tausend Pferdehufe,
Im Norden ziehen schwarze Wolken auf. Man hört die Schreckens-, hört die Sterberufe, Der Mond hält ein in seinem ew'gen Lauf.
Der Untoten Armeen stehen fest wie Eichen,
Unsterbliche sind mitten unter ihnen. Für alle gibt es heute Nacht kein Weichen, Pfeile schwirren durch die Luft wie Bienen.
Die Spur, die sie in alle Reihen bringen,
schmälert kaum der Feinde Macht. Ich beginne, mit der Furcht zu ringen - So still und einsam liegt die Welt in Nacht.
Fanfaren zerreißen die nächtliche Stille.
"Hail" hör ich von allen Seiten rufen. Die Furcht ersetzt durch eisernen Wille. Einsam erklimmt ein Reiter die Stufen.
Wolken aus Schwärze umhüllen den Reiter,
Schatten in den Schatten der Nacht, "Carchost ist da, der Sieg geht weiter," Habe ich nicht alleine gedacht.
"Auf dass uns're Schwerter viel Blut trinken mögen,
Auf einen ehrenvollen Tod," Und als ob die Wolken sich zu ihm bögen, Erschien das Morgenrot.
Und Carchost ritt wie auf Engels Schwinge, in das feindliche Lager hinaus.
Blutrot blitzte die Meisterklinge - Das rote ging nicht von der Sonne aus.
Und wie ein Mann folgten ihm unsere Truppen. Der Blutrausch zog uns tief in seinen Bann.
Wir mähten die Schwärze nieder wie Puppen, bis endlich die Nacht begann.
Wie tausend Donner tönten tausend Pferdehufe, Im Norden zogen schwarze Wolken auf.
Man hörte Schreckens-, hörte Sterberufe, Der Mond hielt ein in seinem ew'gen Lauf.
Und Stille legte sich über den Ort, Tausende Körper, zerrissen, zerhackt. In der Ferne zog Carchost fort,
Er hat unsre Herzen gepackt
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Taws
Lautes Getöse durch der Regentropfen prallen
Auf tausend Schilder, gehalten gegen den Wind. Ich höre den Schrecken des Bösen schallen. In meiner Nähe weint ein Kind.
Gesponnen sind die Schicksalsfäden,
Heut werden viele durchgeschnitten. Und wenn ich auch schließe der Augen Läden, Das Glück lässt sich heute nicht bitten.
Das Übel des Norden hält uns gefangen, So viel wir auch versuchten,
Gelang es nie die Freiheit zu erlangen, Die wir eine Ewigkeit suchten.
Nur einer kann das Geschick noch wenden, Doch ist er dahingegangen. Nie mehr wird Carchost die Feinde blenden.
Ich fühl', die anderen bangen.
Sein Geist hat die Nacht, hat das Dunkel erhellt, Sein Arm schwingt nie mehr die mächtige Klinge. Carchost schied längst von dieser Welt.
Mit ihm schwand die Hoffnung auf schneller Schwinge.
Doch was war es, was jener uns gab, Der nur noch besteht aus einem Haufen Gebeinen? Ich erkenne, auch wenn Carchost starb,
Hoffnung und Zuversicht können wieder scheinen.
"Auf dass uns're Schwerter viel Blut trinken mögen, Auf einen ehrenvollen Tod," Und als ob die Wolken sich zu mir bögen,
Erschien das Morgenrot.
Ich höre Jubel, sehe Hoffnung geweckt, Nach langem Schlummer endlich auferstanden. Sie war nur von tiefer Trauer bedeckt. Widerstand regt sich in unseren Landen.
Und wenn auch heute uns Tod drohen mag, Die Hoffnung besteht für uns ewig weiter. Und wenn du wie ich denkst, dann sprich zu mir, sag: "Ich ziehe mit Euch, Taws, tapfrer Reiter"
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